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8. März

Mannschaft 1:    Harms
                         Jannis
                         Michael
                         Peter
                         Rüdiger (1. HZ)
                         Rüdiger II
                         Wölfi      
     

Mannschaft 2:    Manfred
                         Micha
                         Norbert
                         Rüdiger (2. HZ)
                         Siggi
                         Werner
                         Neuzugang
     

Vorwoche

Bei sonnigem aber kaltem Wetter erzielte Mannschaft 2 den ersten Treffer. Verkehrte Welt: Der Spielmacher
erzielte auf Vorlage des Mittelstürmers das Tor. Erst nach fünfundvierzig Minuten fiel der Ausgleich durch
den Mann aus dem Land der Olympischen Spiele des Jahres 2004, der aus kurzer Entfernung frei zum Schuß
kam. Der schon wieder alte Norbert stellte postwendend den alten Abstand her. Die Freude währte nur kurz,
der Torschütze zum Ausgleich für Mannschaft 1 erzielte innerhalb von fünf Minuten den Ausgleich und den
Führungstreffer. Der Neuzugang von Mannschaft 2 war den hohen Anforderungen, die an die Psyche ge-
stellt werden, nicht gewachsen und verließ entnervt das Spielfeld. Mannschaft 1 nutzte die Überzahl zur
schnellen 5 : 2 Führung. Nach der Halbzeitpause wechselte Rüdiger die Seiten; Mannschaft 2 übernahm die
Herrschaft im Mittelfeld und erspielte sich schöne Chancen, die auch zur Verkürzung des Rückstandes auf
4 : 5 führten. Gerechterweise muß angemerkt werden, daß der Mann aus Griechenland hochkarätige Möglich-
keiten vergab. Frei vor dem gegnerischen Torwart vergab er dreimal in kurzer Folge.

Lautstarke Duelle lieferten sich Spielführer und Spielertrainer von Mannschaft 1. Der nicht für seine Lauf-
stärke bekannte Spielführer warf dem Dauerläufer mangelnden Einsatz vor. Der heftige Wortwechsel hielt
bemerkenswerter Weise auch noch nach Spielende an. Der Ausgang des Disputes muß unentschieden beur-
teilt werden (in bezug auf die Lautstärke).

Der gesellige Teil des Tages wurde von unserem Alterspräsidenten eingeleutet; aus Anlaß seines Geburts-
tages gab es Leberkäse und reichlich Getränke. Unseren Liebhaber für Thai-Spezialitäten überfiel der Heiß-
hunger; bevor es sich die noch im Umkleideraum weilenden Spieler versahen, hatte er einen großen Teil des
Fleisches verdrückt und sich selbst ebenfalls verdrückt; er hinterließ lange Gesichter. Als hätte er es geahnt,
zauberte Peter mit Schinken belegte Brötchen aus dem Hut: Der Nachmittag war gerettet.

Betont werden muß, dass unser Finanzbeamter II auch heute wieder den richtigen Riecher hatte; seit Monaten
verblüfft er die Mitglieder durch regelmäßiges Erscheinen bei den sogenannten Galadiners. Ein Schelm, der
Böses dabei denkt.