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Es herrschte Kaiserwetter, als die Mannschaften leicht verspätet auf den Platz liefen. Diese Bedingungen lockten auch Spieler an, die sich bereits auf das Altenteil zurückgezogen hatten. Entsprechend groß war die Spielfreude, alle waren mit Feuereifer (teilweise Übereifer) bei der Sache.
Das erste Tor schoss M1 durch den eigentlichen Stammtorwart, der sich selbst gerne in der Rolle des Angreifers sieht. Der Ausgleich fiel durch den ehemaligen Mittestürmer von M2, der die Abwesenheit seines Nachwuchses nutzte, befreit aufspielte und mit vier Treffern zum Torschützen seiner Mannschaft avancierte. Seinen zweiten Treffer erzielte er beim Stand von 3 : 1 für M1; diese Führung hatten der kroatische Stürmer und wiederum der eigentliche Torhüter erzielt. Sehr wertvoll für M1 erwies sich der englische Gastspieler Beckham, der mit drei seiner gefürchteten Schüsse wesentlich zum Erfolg beitrug. Erstaunlicherweise konnte auch der Mann im Ruhestand einen Treffer verbuchen; es gelang ihm einen der routiniertesten Abwehrspieler auszuspielen und den Ball ins Netz zu schieben.
Zur Halbzeit führte M1 mit 6 : 2 Toren, der Sieg schien nie gefährdet; zumal das Team zwischenzeitlich seinen Vorsprung auf 9 : 3 Tore ausbauen konnte; sehr zum Verdruss des Liberos von M2; selbst seine lautstärksten Attacken verhallten ungehört; die gefürchteten Stürmer seines Teams vergaben große Chancen, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Perle aus Brasilien noch immer nicht zur Normalform gefunden hat .
Bei diesem Zwischenstand schlich sich der übliche Schlendrian bei der führenden Mannschaft ein, dem Gegner gelang eine Aufholjagd bis zum Stand von 9 : 7 Toren. Die Tore zum endgültigen Sieg mit 11 : 7 für M1 erzielte der leicht erkrankte schnelle Mittelstürmer sowie Beckham mit seinem dritten Treffer.
Das Programm am Nachmittag bot weitere Delikatessen sowohl im sprichwörtlichen als auch im sportlichen Sinne. Peter und Norbert hatten ein hervorragendes Menu zusammengestellt, das keine Wünsche offen ließ. Ein Fernsehgerät war aufgebaut und ermöglichte es uns, die Partie England gegen Paraguay zu verfolgen. In der Pause dieses WM Kampfes veranstalteten wir eines der berühmten Elfmeterschießen; der Anstand verbietet es, hier einen Verlierer zu nennen. Fazit: Ein gelungener Nachmittag.
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