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Die Platzbesichtung am Vorabend fiel positiv aus. Der Platz war trotz des Tauwetters nach starkem Schneefall bespielbar.
Das erste Tor fiel durch einen kuriosen Elfmeter und war wohl bereits entscheidend für den Ausgang der Partie; die betroffene M2 erholte sich nicht mehr von diesem Schock. Völlig unbedrängt griff unser Liebhaber von Felsen-Austern mit der Hand nach dem Ball, dem Schiri blieb keine Wahl. Der Schütze aus Neu Isenburg vollstreckte kaltblütig. M1 nutzte diesen Schock, setzte sofort nach und erhöhte in kurzer Zeit auf eine Führung mit 4 : 1 Toren. Das Zusammenspiel in der Sturmreihe funktionierte hervorragend, wobei der kleine Mittelstürmer eine herausragende Leistung bot.
Hervorgehoben werden muss auch die Leistung der Abwehrkette: die drei Akteure im fortgeschrittenen Alter von mehr als 160 Jahren standen wie eine Mauer und brachten die Sturmspitzen von M2 zur Verzweiflung; ihre Aufgabe wurde erleichtert durch das fehlende Kombinationsspiel der Stürmer, die nach sehenswerten Einzelleistungen doch immer wieder abgeblockt wurden. Ein schönes Zusammenspiel mit dem Libero weckte neue Hoffnung bei den Spielern von M2, sie schossen ihr zweites Tor zum Stand von 4 :2.
Die bereits erwähnten Einzelleistungen der Stürmer von M2 blieben nicht ganz erfolglos: Dem Halbprofi sowie dem Sprinter im Sturm gelangen je ein Treffer zum Ausgleich mit 4 : 4 Toren. Die optische Überlegenheit von M2 verhalf dem Team aber leider nicht zu weiteren Torerfolgen.
M1 nutzte die Gelegenheit zu einem Kontervorstoß auf der linken Seite, die vom Youngster hereingezogene Flanke erwischte ein Mitspieler beinahe auf der Torauslinie; er schoss auf das Tor, der Ball prallte dreimal von Torpfosten zu Torpfosten, ehe er dann doch den Weg über die Torlinie fand. Ein weiterer Vorstoß des Mittelstürmers, der unbedrängt auf das gegnerische Tor zulief, besiegelte die Niederlage von M2 mit 6 :4 Toren.
In der Kabine wartete bereits ein Kasten mit kühlen Getränken auf die Akteure; Moritz besann sich auf eine pilspflichtigen Anschaffung, der Nachmittag begann vielversprechend. Der weitere Ablauf entzieht sich dem Chronisten, er musste vorzeitig abbrechen.
Eine Rüge wird dem Hilfsplatzwart erteilt, der an diesem Nachmittag seine Pflichten vernachlässigte; sein Stundennachweis konnte nicht abgezeichnet werden.
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