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Der Wettergott hatte ein Einsehen und stemmte sich gegen die Vorhersage der Propheten des Wetterdienstes, das Wasser von oben hatte er abgestellt, teilweise ließ er die Sonne scheinen.Einige Spieler dankten es ihm nicht und sorgten für einen frühzeitigen Abbruch des Spiels.
Trotz der Überzahl von M2 in der 1. Halbzeit, verlief die Partie eine halbe Stunde sehr ausgeglichen; nach einer halben Stunde konnte der schnelle Mittelstürmer die Führung für M2 erzielen. Der Treffer zur 2: 0 Führung gelang dem Mittelstürmer von M1. Das ist kein Druckfehler: Der Stürmer wollte seine Abwehr unterstützen, erkämpfte sich auch das Leder, lenkte es aber leider ins eigene Netz. M2 lag wenige Minuten später sogar mit 3 : 0 Toren in Front; dem Berichterstatter verschlug es schier die Sprache, der beinahe bewegungsunfähige (wegen Hüftproblemen) Spielführer traf ins Eckige, nachdem er urplötzlich alleine vor dem Tor stand.
Zur Pause wechselte ein Spieler von M2 zum Gegner, der während der ersten Hälfe in Unterzahl spielte. Damit kam die Wende zugunsten von M1; in wenigen Minuten erreichte die Mannschaft den Ausgleich; die Treffer erzielten der stürmende Torwart (2) und der Neubürger aus Bad Vilbel. Damit war es mit der Gelassenheit des Gegners vorbei. Ein für seine Lautstärke berühmter Kämpfer stauchte sein Team zusammen, er forderte erhöhten Kampfgeist und Einsatz im Zweikampf. Seine Stentorstimme tönte wie Musik in den Ohren der Spieler von M1.
Als M1 auch noch die Führung durch den eingewechselten Spieler erreichte, schlugen die Wellen derart hoch, dass die Partie minutenlang unterbrochen werden musste. Der Vorwurf für die sich abzeichnende Niederlage traf den hüftkranken in seiner Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkten Mannschaftsführer; er weigerte sich, den Torhüter abzulösen, der als Feldspieler seine Team verstärken sollte. Nach langer heftiger Diskussion stellte daraufhin der langjährige Libero von M2 sein Mitwirken ein, er gesellte sich zum Torwart des Gegners und verwickelte diesen ins Gespräch. Sein geschwächtes Team musste folgerichtig noch ein weiteres Tor zur endgültigen Niederlage mit 3: 5 Toren hinnehmen. Das Spiel wurde abgebrochen.
Bei allem Verständnis für die Kritik an dem Mannschaftsführer von M2 müssen auch einige seiner Teamkollegen kritisiert werden. Ihr Verhalten ist unsportlich sowohl gegenüber den eigenen Mannschaftskameraden als auch gegenüber dem Gegner, die eine spannende Partie regulär beenden wollten.
Trotz der heftigen Emotionen während des Spiels bestimmte unser Sommerfest den Verlauf des Nachmittags. Gefeiert wurde vor und in der Taras-Hütte, die wir aus Furcht vor Regen vorsorglich reserviert hatten; selbst hier war uns der Wettergott gnädig, beinahe den ganzen Nachmittag konnten wir bei Sonnenschein im Freien feiern. Unser Grillmeister arbeitet in souveräner Manier, unser Caterer hatte für köstliche Beilagen gesorgt, Getränke gab es im Überfluss.
Im Beiprogramm konnte die Konferenzreportage vom ersten Tag der Bundesliga miterlebt werden.
Das musikalische Programm gestaltete unser langjähriger Freund Jack, der mit seiner kompletten Ausrüstung angereist war; nach zögerlichem Beginn waren auch unsere jungen Spieler von ihm und seinem Repertoire begeistert. Zu später Stunde war Karaoke angesagt. Hier erwiesen sich Peter, Micha und Hinnerk als wahre Meister ihres Fachs. Kurz vor Mitternacht musste die Fete beendet werden, die Stimmen waren verbraucht, die Kehlen heiser.
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