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Es heißt es, daß große Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen. Heute konnte festgestellt werden, daß große Ereignisse - wie unsere jährliche Weihnachtsfeier - auch Schatten nach hinten werfen können. Pünktlich zur gewohnten Stunde kam ungefähr die Hälfte der Hauptdarsteller des Vorabends zum Sport zusammen, und jeder versuchte durch Erzählungen des anderen die memorisierten Geschehnisse zu komplettieren.
Zu aller Überraschung fand sich der am Vorabend überraschend erkrankte Jungspund, nun zumindest wieder halbwegs genesen, genauso ein wie der von nun als "Nacktmulle obe' rum" bekannte Tischtänzer der späten Stunde.
Das Spiel kam langsam in Gang, lediglich der flinke Außenstürmer aus Mannschaft 2 konnte sich in Szene setzen und erzielte flugs das 1 : 0. Ihm kam allerdings die Indifferenz Mannschaft 1 zur Abwehrarbeit mehr als entgegen. In der Folgezeit entwickelte sich ein recht munteres Spielchen mit einigen Treffern, besonders der Jägermeister konnte sich in Szene setzen und traf fast nach Belieben. Seine Spiellaune wurde ihm zum Verhängnis, als bei einem erfolgreichen Kopfball unglücklich an der Stirn getroffen wurde. Der ehemalige Mittelstürmer hatte die Beweglichkeit des Jägermeisters unterschätzt und ihn mit einer Fußabwehr außer Gefecht gesetzt. Selbstredend, daß hier kein vorsätzliches Handeln vorlag, der anwesende Jurist sah unmittelbar von einer Klage ab.
Letztlich konnte Mannschaft 1 sich locker und leicht durchsetzen und gewann das Spiel mit 5 Toren Vorsprung, den Endstand möchte der Nachwuchschronist mit 13 : 8 festlegen.
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