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Der Platz war tatsächlich unbespielbar; wir trauten der Ankündigung nicht, mussten aber nach Besichtigung des Platzes zustimmen. Unser Ausweichplatz am Riedhofweg stand zwar auch teilweise unter Wasser, doch der Boden war nicht aufgeweicht. Es gab humorvolle und groteske Einlagen, die an Figuren aus dem Eiskunstlauf erinnerten, doch insgesamt verdiente das Spiel das Urteil sehenswert.
M2 konnte einen Halbprofi aufbieten, der durch sehenswerte Alleingänge glänzte. Er erzielte auch die Führung zum 2 : 0 für sein Team, doch in der Regel lief er sich in der vielbeinigen Abwehr fest. Da auch seinem stürmenden Bruder das Pech an den Stiefeln klebte, war die Torausbeute mager. Selbst bei hochkarätigen Chancen standen Latte und Pfosten oder das Bein eines Abwehrspielers dem Erfolg im Weg. Im Gegensatz dazu waren die Stürmer von M1 erfolgreicher. Sie verlegten sich auf schnelle Konter und hatten das Glück des Tüchtigen gepachtet. Abpraller von Latte und Pfosten kehrten solange zu den Schützen zurück, bis sie den Ball versenken konnten. Sie erzielten durch den schnellen Mittelstürmer und den schussgewaltigen Außenstürmer den Ausgleich und gaben die Führung nicht mehr ab.
Beim Stand von 12 : 12 schöpfte M2 nochmals Hoffnung, die aber sehr schnell zerstob: Der Gegner erzielte in wenigen Minuten den Endstand mit 17 : 12 Toren. Ein verdienter Sieg.
Der Vater der beiden glücklosen Stürmer konnte seine Freude nur schlecht verbergen. Er stand im Aufgebot der siegreichen Mannschaft. Aus eingeweihten Kreisen wird berichtet, er habe einen glücklichen Abend verlebt.
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