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Es war Dauerregen angesagt; glücklicherweise stellte sich diese Vorhersage als Irrtum heraus. Bis auf einen starken Schauer in der Mitte der Spielzeit blieb es trocken.
M1 schoss bereits in der ersten Minute das Führungstor nach einer katastrophalen Rückgabe eines Abwehrspielers zu seinem Torwart. Ebenso glücklich fiel der Ausgleich; der Abwurf des Torhüter von M1 landete bei einem Gegenspieler, der keine Mühe hatte, den Ball ins Tor zu befördern. M1 spielte stark überlegen und führte nach einer Viertelstunde bereits mit 4 : 1 Toren. Die Schwächung von M2 hatte ihre Ursache in einer Verletzung des kleinen Sturmführers, die ihn dann auch zur Aufgabe zwang. Die Mannschaften wurden umgestellt; der Sturmführer von M1 wechselte nach langer Diskussion zur gegnerischen Mannschaft.
Durch diese Maßnahme war wiederum der Angriff von M1 stark geschwächt; trotz zahlreicher guter Chancen konnte das Team im Verlauf der Partie nur noch einen Treffer erzielen.Der Sturm von M2 gewann durch diese Umstellung an Schlagkraft, zumal auch der Urlauber aus Kroatien wieder zur Verfügung stand. Dieser Stürmer erzielte zwei Tore zum Pausenstand von 4 : 3 für M1, sehr zum Leidwesen des gegnerischen Liberos, der wieder einmal seinem Unmut freien Lauf ließ. Es entwickelten sich lautstarke heftige Wortwechsel, unter denen das Spiel zunehmend litt.
M1 konnte noch einmal den Vorsprung auf zwei Tor erhöhen, musste dann aber drei Tore zur Niederlage mit 5 : 6 Toren hinnehmen. Dabei unterlief dem Torhüter leider nochmals das Missgeschick, einen Abwurf direkt zum gegnerischen Stürmer zu befördern mit fatalen Folgen. Auch dem Libero unterlief ein katastrophaler Fehlpass zu einem Stürmer des Gegners mit den gleichen Folgen, er entschuldigte diesen Fauxpas mit dem mangelnden Einsatz seiner Mitspieler, die ihm die Lust am Spiel raubten.
Nach dem Spiel war aller Unmut vergessen. Moritz hatte zur Feier seines Geburtstages eingeladen, er hatte bei unserm Caterer köstliche Speisen geordert, für die wir ihm an dieser Stelle nochmals danken. Für Getränke sorgte Micha, der ebenfalls in der vergangenen Woche seinen Geburtstag feiern konnte und sich nicht “lumpen“ ließ. Der Nachmittag fand seine Fortsetzung auf dem Schweizerstraßen-Fest; Treffpunkt war wie immer der Stand unseres Hilfsplatzwartes. Leider konnten nicht alle den Abschluß des Festes erleben; sie zollten dem Jägermeister ihren Tribut.
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