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Der Wettergott schien es gut zu meinen; zum Spielbeginn war es glücklicherweise trocken, die sogenannten Weicheier sahen keinen Grund, dem Spiel fernzubleiben. Doch die Hoffnung erwies sich als trügerisch; während des Spiels öffneten sich die Schleusen, in wenigen Minuten stand der Platz unter Wasser, die Spieler erweckten den Eindruck von Wasserballern.
In der anfänglichen Trockenzeit erspielte sich M2 eine drückende Überlegenheit, die sich auch in Toren ausdrückte; zwei vom Vorabend angeschlagene Recken dominierten das Spiel mit schnellen Angriffen und harten Schüssen. Der schussgewaltige Spieler erzielte die Führung zum 2 : 0 aus einem Winkel, der normalerweise kein Tor zulässt.
Der Ausgleich zum 2 : 2 gelang einem Rekonvalescenten, der einst wegen seiner Schnelligkeit gerühmt wurde, aber in der jetzigen Aufbauphase als Abstauber allein vor dem gegnerischen Tor herumlungert. Sein Verdienst bestand darin, Schüsse abzufälschen, die seltsamerweise in das Tor trudelten. Im Verlauf der Partie gelangen ihm noch zwei weitere Treffer, sodass er zusammen mit dem ehemaligen blonden Goalgetter, dem ebenfalls vier Treffer (für M2) gelangen, die Torschützenliste anführte.
Nach dem 5 : 2 für M2 setzte der große Regen ein; mit der Überlegenheit von M2 war es vorbei. Bei den schlechten Bodenverhältnissen gelangen den Stürmern von M2 keine Kunststücke bzw. Kunstschüsse, solides Spiel mit genauen Flachpässen war gefragt. Dieses Spiel beherrschten die Mannen von M1 ausgezeichnet und erzielten in kurzer Zeit den Ausgleich zum 5 : 5. Berauscht von diesem Erfolg und überlaut angefeuert von ihrem Libero spielte sich M1 in einen wahren Rausch und erreichte die Führung zum 8 : 6. Kurz vor Spielende gelang M2 eine kosmetische Verbesserung des Ergebnisses; der Sieg war M1 allerdings nicht mehr zu nehmen, Endergebnis 8 : 7.
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