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Das Spiel musste bei sengender Hitze auf dem Hartplatz ausgetragen werden. Der Rasenplatz erhielt eine Neueinsaat und kann bis Ende August nicht bespielt werden. Der Vertreter von Hassan hatte den Platz gewässert, sodass sich die Staubentwicklung in Grenzen hielt.
M1 ging durch ein Tor des kroatischen Stürmers in Führung, musste aber wenige Minuten später den Ausgleich durch den schnellen Mittelstürmer hinnehmen. Der schussgewaltige Rechtsaußen von M1 hatte über mehrere Spieltage Ladehemmung (böse Zungen meinen seit des Skiurlaubes in Andermatt), jetzt traf er wieder. Mit einer seiner gefürchteten Granaten erzielte er die erneute Führung für sein Team. M1 musste wieder den Ausgleich hinnehmen durch ein kurioses Tor: Es gelang der Abwehr nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, immer wieder landete er beim Gegner. Schließlich flog der Ball zu unserem Piloten, der ihn ins Netz steuerte.
Die zweite Spielhälfte wurde von M2 dominiert. Die Abwehr bot unter dem Mann aus dem Gallus eine hervorragende Leistung; bei einem seiner seltenen Vorstöße erzielte er sogar den Treffer zum 3 : 2 für seine Mannschaft. Die beiden Sturmspitzen des Teams waren kaum zu bremsen, das Tor zum 4 : 2 durch den Sprinter in der Sturmmitte war die logische Konsequenz. Der Libero von M1 grollte seiner Abwehr; er sprach von Memmen und Angsthasen und ließ seinem Unmut freien (lautstarken) Lauf. Auch die Stürmer fühlten sich angesprochen und gaben ihr Bestes. Dem kroatische Kopfballwunder und dem schon erwähnte Rechtsaußen gelang der Augleich.
Beim Siegtor zum 5 : 4 für M2 stauchte der Libero wiederum seine Abwehr zusammen und klagte über den mangelnden Einsatz der drei Verteidiger, die sich von dem kleinen wendigen Stürmer des Gegners austricksen ließen; was er wohl vergessen hatte, er zählte zu den drei Düpierten.
Der Nachmittag stand im Zeichen von Stefan; zur Feier seines 50-ten hatte er Leberkäse, köstliche Salate und sonstige kleinen schmackhaften Zutaten vorbereitet. Auch Getränke waren wie immer reichlich vorhanden und spülten den Staub aus den Kehlen. Nur der Hilfsplatzwart schaute etwas traurig, die von ihm geliebten Endstücke des Leberkäses hatten bereits andere Liebhaber gefunden.
Wir gratulieren Stefan an dieser Stelle nochmals und danken ihm für die köstliche Bewirtung..
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