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9. September

Mannschaft 1: Alex II, Frank, Klaus, Micha, Moritz, Norbert, Pere, Thomas, Ulf

Mannschaft 2: Alex, Jürgen, Manfred, Michael, Ralf, Raini, Stefan, Siggi

Vorwoche

Ein traumhafter Spätsommertag lockte selbst schwerkranke Ehemalige an. Unser Mitternachtsstatiker gab sein Debut im  Jahre 2006. Im Tor machte er eine achtbare Figur, später versuchte er sich im Sturm; zwar erfolglos, aber eine schöne Szene verdient Erwähnung: Eine weite Flanke nahm er direkt mit seinem (schwachen) linken Fuß und  zwang den Torwart zu einer Parade. Auch diesen Torwart trieb es aus dem Hause, trotz großer Knieprobleme verstärkte er sein Team.

Das erste Tor ließ lange auf sich warten; die beiden Mannschaften waren sehr ausgeglichen besetzt, die  Abwehrspieler hatten die gegnerischen Stürmer im Griff; erst nach einer halben Stunde gelang dem stürmenden Torhüter das 1 : 0 für M2. Der Ausgleich gelang dem pfeilschnellen Mittelstürmer von M1 nach einem groben  Patzer der Abwehr des Gegners; wie so oft stürzten sich mehrere Abwehrspezialisten gleichzeitig auf den ballführenden Spieler und übersahen dabei den Torschützen.

Dem Libero von M2 (oder war es ein Eigentor ?) wurde die erneute Führung für sein Team zugerechnet; nach einem  Eckball erreichte er den Ball mit dem Kopf; der Ball sprang gegen einen Abwehrspieler und von diesem ins Tor. Den Ausgleich erzielte wiederum der Mittelstürmer von M1; er verlud den Libero und schoss ein. Wenige  Minuten später gelang M1 sogar die Führung; der schussgewaltige Außenstürmer traf mit einer Granate das Tor, keine Chance für den Torhüter. Den Libero von M2 hielt es nicht mehr in seiner Spielhälfte, er wollte  seinen Patzer vergessen lassen. Der Erfolg gab ihm Recht; aus einer Spielertraube vor dem gegnerischen Tor spitzelte er das Leder zum 3 : 3 Ausgleich ins Netz.

Die folgende Szene gab den Ausschlag für den Sieg von M1; der bereits genannte schussgewaltige Stürmer erreichte  einen weiten Ball auf oder hinter der Torauslinie und zog den Ball hart vor das Tor; wer den Ball in das Tor beförderte, ließ sich nicht klären. Nach heftigen Diskussionen (es drohte ein Spielabbruch) wurde die  Partie fortgesetzt. Die Abwehrspieler hatten sich noch nicht wieder formiert, da nahm der gleiche Stürmer einen Abpraller direkt aus der Luft und knallte ihn ins Tor zum 5 : 3 für sein Team. Die Niederlage von M2  war damit besiegelt, in schneller Folge fielen die Tore zum Sieg für M1 mit 8 : 3 oder 7 : 3 Toren begünstigt durch den fehlenden Einsatzwillen des Libero.

Die schöne Spätsommer-Nachmittag wurde im wesentlichen gesponsert von unserem Heimkehrer sowie dem Brasilianer, der  sich für seine unglückliche Vorstellung entschuldigen wollte. Angesprochen auf seine zahlreichen misslungenen Versuche, den Ball aus günstigsten Positionen ins Tor zu befördern, antwortet er locker, man könne eben  nur so gut spielen, wie es der Gegner zulässt. Wir schlossen messerscharf, an diesem Tag war sein größter Gegner das runde Leder.

Zum Schluss sei dem Chronist eine kritische Anmerkung gestattet: In letzter Zeit häufen sich Vorfälle, die dem  „Geist“ des FC-Trinkaus wiedersprechen. Nach unglücklichen Toren gibt ein Spieler oder eine komplette Mannschaft auf, eine Unsportlichkeit gegenüber dem Gegner. Auch die zunehmende Beschimpfung von Gegenspielern  soll an dieser Stelle kritisiert werden.