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Leider stand der Rasenplatz nicht zur Verfügung; der Hockeyverein veranstaltete ein Turnier für Kinder und Jugendmannschaften. Die Bedingungen auf dem Hartplatz waren zufriedenstellend, wenn man von den Toren absieht. Das Sportamt hatte leider die versprochenen Tore nicht geliefert.
M2 spielte zu Beginn sehr überlegen und hatte mehrere große Chancen auf den Führungstreffer, den dann der kleine Mittelstürmer auch prompt nach einem groben Fehler des Torhüters erzielte. In diese Phase der Überlegenheit fielen überraschend zwei Tore für M1, ein sprintstarker Stürmer entwischte seinen Bewachern und konnte die Kugel im Netz unterbringen; auch dem kroatischen Stürmer gelang der Erfolg nach einem schönen Zuspiel des Regisseurs.
Nach einer längeren Phase ohne Torerfolge begann die große Zeit des stürmenden Torhüters; er erzielte innerhalb weniger Minuten zwei Treffer nach jeweils tollen Sololäufen. Als dann auch noch der Kroate den gegnerische Libero auf der Fläche eines Bierdeckels ausspielte und den Ball aus spitzem Winkel ins Netz beförderte, war die Entscheidung gefallen, M1 führte mit 5 : 2 Toren
Dem Gegner misslang so ziemlich jede Aktion; der Youngster setzte sich mehrmals erfolgreich durch, aber seine harten Schüsse verfehlten das Tor um wenige Zentimeter oder er schoss den Torhüter an, der die Schüsse als tätliche Angriffe wertete. Auch der schussgewaltige Außenstürmer wirkte vom Vorabend gezeichnet und blieb ohne Torerfolg. Im Gegenzug gelang M1 so ziemlich alles. Jeder Angriff endete mit einem Torerfolg, wobei sich besonders der stürmende Torhüter und der kroatische Nationalspieler auszeichneten. Auch der sprintstarke Stürmer konnte sich am Torreigen beteiligen, nachdem er seine Halbwertszeit unterschritten hatte. Erst kurz vor Spielende beim Stand von 12 : 2 für M1 gelang dem Gegner noch ein weiterer Treffer, der Torjubel blieb verständlicherweise aus.
Der Nachschub für den obligatorischen Umtrunk gestaltet sich zur Zeit etwas schwierig; wegen der Neubaumaßname stehen keine Kühlschränke und damit auch keine Getränke zur Verfügung. Glücklicherweise findet sich beinahe immer ein guter Geist, der Abhilfe schafft. An diesem Tag war es der Weißkopfadler, der mit gut gefüllten Tragetaschen über den Hügel marschierte. Der Nachmittag war gerettet.
Es bleibt noch Zeit für eine Stellungnahme zu einem Vorfall am vergangenen Dienstag; der frühere Mittelstürmer, bekannt für sein Eintreten für absolute Fairness auf dem Platz, verließ leider das Spielfeld vor dem Abpfiff. Die Disziplinarkommission tritt noch in dieser Woche zusammen, um über den Fall (und seine Folgen) zu beraten.
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