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Das warme Winterwetter ließ die Hüllen fallen; die Mehrzahl der Spieler trat in kurzen Hosen an. Die Wahl der Mannschaften verlief schleppend, keiner wollte die Verantwortung für eventuelle Missgriffe übernehmen. Als endlich die Mannschaften standen, hagelte es natürlich herbe Kritik an der Aufstellung, der Libero von M1 war kaum zu bremsen. Die hochkarätigen Namen von M2 verhießen einen Kantersieg. Ein Irrtum, wie sich im Laufe der Partie herausstellen sollte.
Wie erwartet, gelang M2 eine schnelle Führung durch die beiden Mittelstürmer. Der Libero des Gegners fühlte seine Kritik an der Aufstellung bestätigt und äußerte wiederholt lautstarken Unmut. Doch der schnelle Ausgleich konnte ihn besänftigen; dieser gelang postwendend dem Youngster, der einen großen Tag erwischt hatte; mit seinem Sturmpartner aus Kroatien wirbelte er die hochnäsigen Gegner durcheinander.
Mit 4 : 2 Toren gelang M2 nochmals ein scheinbar solider Vorsprung, danach lief das Team bis zum Gleichstand von 6 : 6 den Führungstoren des Gegners hinterher. Die Filigrantechniker des Teams vergaßen häufig vor lauter Ballverliebtheit ihre freistehenden Mitspieler und machten die Erfahrung: Viele Hunde sind des Hasen Tod. Auch der Schiri hatte Anteil am guten Zwischenergebnis aus Sicht von M1; er gab einen Treffer, obwohl der Ball auf seinem Weg vom linken zum rechten Pfosten die Torlinie nicht überschritten hatte.
Eine weitere Ursache für die geringe Torausbeute von M2 war die körperbetonte (genauer gesagt überbetonte) Spielweise der Abwehrkräfte des Gegners; sie agierten nach dem Motto, körperliche Überlegenheit stellt noch kein Foulspiel dar; die leichgewichtigen Stürmer von M2 „purzelten“ ein um das andere Mal.
Wenige Minuten vor Schluss erhielt der Gastspieler aus Griechenland die rote Karte (von seinem Arbeitgeber). Erst die zahlenmäßige Überlegenheit konnte M2 zum Sieg nutzen, Ergebnis 7 : 6.
Wie schon zu Beginn angedeutet, waren die Temperaturen angenehm, sodass das obligatorische Bier im Freien schmeckte. Jürgen und Micha sei immer wieder Dank für ihre flüssige Spende.
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