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1. Dezember

Mannschaft 1: Arne, Christoph, Manfred, Pere, Philipp, Rüdiger, Siegie, Thomas

Mannschaft 2: Frank, Frieder, Jürgen P., Klaus, Micha, Moritz, Peter, Ulf    

 Vorwoche

Das schlechte Wetter ließ auf geringe Resonanz schließen; aber es kommt anders als man denkt, 16 Spieler traten an. Wenige Minuten nach Beginn öffnete der Himmel seine Schleusen; in wenigen Augenblicken waren alle pudelnass, der Platz stand unter Wasser. Am stärksten beeinträchtigt waren die Torleute.

Der Torhüter von M1 sah gleich zu Beginn sehr schlecht aus: Zwei leichte Bälle brachte er nicht aus der Gefahrenzone, M2 führte mit 2 : 0 Toren. Zwei weitere Fehler der Abwehrspieler, denen es nicht gelang, den Ball aus den Pfützen heraus zu schießen, nutzte M2 zur Führung mit 4 : 0 Toren, ein Desaster für M1 bahnte sich an. Das Team reagierte mit dem Wechsel des Torhüters, eine glückliche Hand des Trainers, wie sich herausstellten sollte. Die Torflut konnte gestoppt werden, es gelang sogar ein Gegentor zum 1 : 4.

Der Wechsel des Torhüters bei M2 erwies sich dagegen als schlechter Schachzug; der neue Mann hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, beinahe jeder Ball glitt ihm durch die Finger oder er prallte einem gegnerischern Stürmer vor die Füße. Auch mit einem Eigentor reihte er sich in die Liste der Torschützen ein. Das fast Unmögliche geschah, in kurzer Zeit wendete M1 das Blatt und ging mit sage und schreibe 8 : 5 Toren in Führung. Als Torschütze zeichnete sich insbesondere der kroatische Nationalspieler aus; allerdings erst nach lautstarken Beschwerden an seine Mitspieler, die ihn lange Zeit ‚verhungern’ ließen. Jetzt wurde er hervorragend bedient, jeder seiner Ballkontakte führte zu einem Treffer. Auch der Youngster, der Jägermeister und der Spieler aus Isenburg beteiligten sich am munteren Toreschießen. Der Gegner resignierte, selbst die Körpersprache der beiden schussgewaltigen Stürmer signalisierte eine gewisse Hoffnungslosigkeit.

M2 gelang es, zweimal den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, doch M1 konnte jedes Mal im Gegenzug den alten Abstand wiederherstellen und verließ mit 10 : 7 Toren als Sieger den Platz.

Beim anschließenden gemütlichen Umtrunk, gab es hervorragenden Glühwein. Unser ehemaliger Mittelstürmer hatte seine Beziehungen zu einem nördlichen Nachbarn ausgespielt und schenkte hervorragenden Glühwein aus Schweden ein. Immer wieder Dank.