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21. Juli

Mannschaft 1: Alex, Daniel, Devy, Pere, Ralf, Rüdi, Siggi, Stefan

Mannschaft 2: Frieder, Klaus, Manfred, Michael, Moritz, Peter, Ulf, Thomas

 Vorwoche

Bei mäßigem Wetter spielten wir auf dem Hartplatz, da der Rasenplatz vom Sportamt noch nicht freigegeben wurde.
Nach langer Pause wieder dabei: unser Freund aus Chile, der seine ersten Gehversuche als Torwart absolvierte.

M1 legte ein beeindruckendes Tempo vor und ging nach wenigen Minuten mit 2 : 0 Toren in Führung,  ein Verdienst des ballverliebten Mittelstürmers, der sich ausnahmsweise ganz in de Dienst der Mannschaft stellte sowie des kroatischen Stürmers, der ebenfalls eine ansprechende Partie liefert. M2 hatte zwar viele Chancen, die aber alle vergeben wurden, wobei besonders der ehemalige Sturmführer glänzte.

Unverhofft platzte bei ihm der Knoten. Er erzielte vier Treffer in Serie, drei davon per Kopf auf Zuspiel des schussstarken  Außenstürmers, das vierte nach einem weiten Pass des schnellen Mittelstürmers, Auch dieses Tor wurde ihm zugerechnet, obwohl auch die Zeitlupe nicht klären konnte, ob er den Ball noch berührt hatte. M2 schwebte im siebten Himmel und sah sich bereits auf der Siegesstraße, wurde aber sehr schnell auf den Boden zurückgeholt. Nach krassen Abwehrfehlern erzielte M1 den Ausgleich. Das Team konnte sogar mit 5 : 4 Toren in Führung gehen, nachdem der Torwart einen scharfen Schuss nur mit dem Fuß abwehren konnte. Der Ball fiel einem gegnerischen Angreifer genau vor die Füße, der Treffer war reine Formsache.

Dieses Tor führte zu unschönen Szenen bei M2, beinahe das komplette Team fiel (verbal) über den Torwart her und schob ihm die Schuld zu; später machte man ihn sogar für die Niederlage verantwortlich, da M1 die Partie mit 6 : 5 Toren gewann, nachdem beide Teams noch je einen Treffer verbuchen konnten. Den möglichen Ausgleich verhinderte der niederländische Nationaltorhüter, der einen unhaltbaren Schuss des Weiskopfadlers meisterte.

Nachdem Schlusspfiff beruhigten sich die Gemüter nur langsam; mit zur Beruhigung trugen insbesondere die kühlen Getränke bei, die von Klaus, Peter und Stefan spendiert wurden; nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle. Auch der Manager trug zur guten Stimmung bei; er hatte feinsten Zwirn angelegt (rotes Hemd mit blauem Seidensakko) und mixte in seiner Rolle als Barkeeper köstliche Drinks. Alle waren sich einig: ein gelungener Nachmittag.