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Herrliches Sommerwetter sorgte für einen neuen Rekord; 24 Spieler versammelten sich auf unserer Anlage. Nach längerer Unterredung (auch bereits im Vorfeld mit Mitarbeitern des Sportbezirks Süd) musste der Platzwart den Rasenplatz und die neuen Tore freigeben.
Bei solch hervorragenden Bedingungen herrschte eine gewisse Euphorie, die sich durch wilde Sturmläufe, überharten Einsatz und lautstarke Unmutsäußerungen bemerkbar macht.
Nach langer Zeit wieder dabei: Unsere Nationalspieler aus Brasilien und Griechenland, deren Leistung nach langer Abstinenz allerdings sehr zu wünschen übrig ließ.
M1 ging bereits in den ersten Minuten durch ein kurioses Tor in Führung. Der Spielmacher tauchte vor dem gegnerischen Tor auf und zog ab. Dem Torhüter war die Sicht durch den kroatischen Mittelstürmer verdeckt; im letzten Augenblick brachte dieser seinen Körper aus der Schussbahn, der Ball trudelte ins Netz. Trotz der Überlegenheit von M2 (in bezug auf die Spielerpersönlichkeiten) konnte M1 die Führung ausbauen. Der Mittelstürmer setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und schoss ein.
Bei M2 war der Youngster der herausragende Spieler; er erzielte alle Treffer für sein Team. Sein erstes Tor war das Ergebnis einer tollen Einzelleistung, bei der er die Abwehrspieler des Gegners zu Statisten degradierte. M2 spielte von diesem Zeitpunkt an stark überlegen, konnte diese Überlegenheit aber nicht in Tore umsetzen. Nacheinander vergaben der Jägermeister, der Spielmacher sowie der schussstarke Außenstürmer todsichere Chancen. M1 hatte bei diesem Stand das Glück des Tüchtigen; dem stürmenden Torhüter gelang die Führung mit 3 : 1 Toren. Der Libero des Gegners sah es mit Grausen; er trieb seine Leute lautstark an, die von diesem Zeitpunkt an das Spiel bestimmten. Das Ergebnis dieses Sturmlaufes war der Ausgleich durch den jüngsten Spieler auf dem Platz nach tollen Spielzügen, an denen das gesamte Team beteiligt war.
Es blieb bei dem Unentschieden mit 3 : 3 Toren; aus Sicht von M1 war es der Verdienst des schussgewaltigen Stürmers von M2; er zeigte große Fairness, indem er sich zweimal weigerte, den Ball ins verwaiste Tor zu schießen.
Das anschließende Grillfest verdient die Note ausgezeichnet. Für Fleisch und Würste hatte der Grillmeister persönlich gesorgt, die schmackhaften Salate steuerte unser Caterer bei. Die Getränke hatten leider nicht die gewünschte Temperatur; der von Moritz, Ulf und Manfred herbeigeschaffte Kühlschrank schaffte es innerhalb von vier Stunden nicht, den Gerstensaft nachhaltig zu kühlen. Das nahe Waldcafe war die Lösung: es lieferte kühle Getränke. Am späten Nachmittag gab uns auch Nobse die Ehre und hatte anlässlich seines Geburtstages eine Kiste Bier im Gepäck. Gegen 20 Uhr gingen die Getränkevorräte zur Neige, das Fest wurde offiziell beendet. Aus zuverlässiger Quelle verlautet, die Feier wurde bei Costa bzw. im Südbahnhof fortgesetzt. Ende gut, alles gut ???
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