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Bei trockenem aber trübem Wetter hatte das Sportamt den Rasenplatz freigegeben, eine Seltenheit zu dieser Jahreszeit. Wieder dabei unser Rekonvaleszent, der nach einem Bänderriss im Fußgelenk mehrere Wochen pausieren musste
Das Spiel litt unter den Nachwehen der legendären Geburtstagsfeier von Peter, Rüdi und Siggi. Die Geschenkgutscheine (Eintrachtspiel und Kneipenbummel) wurden am Vorabend realisiert und zeigten Wirkung, insbesondere bei Mannschaft 1, in der die Mehrzahl der Nachtschwärmer aufgestellt waren. Unser Profi aus Bad Homburg nutzte diese Schwäche konsequent und erzielte bereits nach einer Minute das erste Tor durch einen Fernschuss, der Abwehr und Torhüter des Gegners überraschte. Er wirkte äußerst spielfreudig und verlud seine Gegenspieler ein um das andere Mal. Insgesamt viermal tauchte er alleine vor dem gegnerischern Torhüter auf und ließ diesem keine Chance. Die ausgetanzten Spieler von M1 reagierten wie oft in solchen Situationen, beschimpfte ihren Torhüter und machten ihn für das eigene Unvermögen verantwortlich.
Stark verbessert bei M2 zeigte sich auch unser Youngster, der vom Spielmacher immer wieder hervorragend bedient wurde und Löcher in die gegnerische Abwehr riss.
Bei M2 zeigte der Jägermeister ein starkes Spiel, leider blieb er ohne Torerfolg, seine Schüsse strichen knapp am Tor vorbei. Beim Stand von 5 : 1 für M2 stand das gegnerische Team vor einem Desaster; ausgerechnet der chilenische Nationalspieler sorgte für neue Spannung, Nach zahllosen Alleingängen und Fehlpässen konnte er sich zweimal durchsetzten und verkürzte auf 5 : 3. Die Freude war von kurzer Dauer, der Profispieler von M2 erhöhte mühelos auf 7 : 3.
Inzwischen hatte sich der schnelle Mittelstürmer von M1 von den Folgen der Nacht erholt, und zeigte die gewohnte Spritzigkeit; durch zwei schöne Alleingänge verkürzte er auf 7 : 5. M2 blieb die Antwort nicht schuldig und erzielte ebenfalls zwei Tore zum Endstand von 9 : 5.
Selbst bei dem kühlen Wetter schmeckte nach der Partie das Bier in geselliger Runde; ein harter Kern trotzte den Unbilden der Natur.
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