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Das zweite Spiel im neuen Jahr bescherte uns traumhafte Verhältnisse: Klirrende Kälte und Pulverschnee, den eingeweihte Skifans als Utah Powder bezeichnen.
Sehr spielfreudig zeigte sich unser Mann aus der Pfalz und zum Erstaunen aller der Jägermeister, der nach Rückkehr aus dem Urlaub Temperaturunterschiede von fast 40 Grad problemlos wegsteckte. Beide verstanden sich blind, narrten die gegnerische Abwehr und erzielten zwei schöne Treffer.
Dennoch konnten sie den Rückstand ihres Teams mit 2 : 3 Toren nicht verhindern, da die Stürmer von M2, insbesondere unser Spieler aus Kroatien, sich auf dem glatten Parkett ausgesprochen wohl fühlten. Sehr unglücklich verlief ein Zusammenprall zwischen dem kleinen wendigen Sturmführer von M2 mit einem gegnerischen Spieler; er musste mit Verdacht auf Rippenbruch ausscheiden. Die spielerische Überlegenheit von M1 führte schließlich zum Sieg mit 7 : 3 Toren. Unterstützt wurden die Treffer von M1 durch unglückliche Aktionen der gegnerischen Torleute, denen einige harmlose Bälle durch die Beine schlüpften (der glatte Schneeboden machte es möglich).
Bei M1 muss noch der schnelle Mittelfeldspieler erwähnt werden, der gute Aktionen zeigte; hätte er in einigen Situationen das Auge für den freistehenden Mitspieler, erhielte er die Note Eins.
Als letzten Versuch, dem Spiel eine Wende zu geben, beorderte M2 den Torhüter und ehemaligen Goalgetter in den Sturm; aber auch er konnte das Blatt nicht wenden; Ribery stand ihm auf den Füßen und ließ ihm keine Chance.
Nach der Partie konnten wir die Wärme unsrer beheizten Hütte genießen; die Wärme wurde noch angenehm verstärkt durch einen hervorragenden Glühwein, den unser Urlauber aus dem Tessin kredenzte. (bei dieser Gelegenheit kann angemerkt werden, dass der Wettbewerb der beiden „Urlaubsgrößen“ unentschieden endete; beide glänzten mit 99 Urlaubstagen; ein Manipulationsverdacht kann nicht ausgeschlossen werden).
Ein weiterer Höhepunkt des Tages fand bei COSTA statt; anlässlich seines Abschieds trafen wir uns in seiner Kneipe und überreichten ihm als Geschenk ein Trikot der Eintracht mit unseren Unterschriften. Nur wenig getrübt wurde der Abend durch den neuen Kellner, der offensichtlich die Geflogenheiten des FC Trinkaus nicht kannte und mehrmals um Ruhe bat, ein bekanntermaßen aussichtloses Unterfangen.
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