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25. April

Mannschaft 1:   Alex, Ernst, Frank, Moritz, Philipp, Rüdiger, Sigi, Stefan    

Mannschaft 2:    Arne, Christoph, Daniel, Manfred, Micha, Pere, Ralf, Ulf

 Vorwoche

Bei schönem Sommerwetter konnten wir den Rasenplatz nutzen. Einziges Hindernis stellte die Rasenbewässerung dar; die über den Platz verteilten Rasensprenger stellten unsere Intelligenz auf eine harte Probe: Wo stellten wir die Tore auf, um möglichst wenig von der Dusche getroffen zu werden. Nach langer Diskussion lösten wir auch dieses Problem.

Die tollen Bedingungen lockten auch einige Verletzten aus dem Haus; wenngleich sich beide nur als Torhüter zur Verfügung stellten, mit ihrer Leistung ließen sie die Stammtorhüter vergessen.

Bei M2 spielte unser kroatischer Nationalspieler in gewohnt prächtiger Form und erzielte drei Tore für seine Mannschaft; auch der Spielmacher hatte beinahe seine alte Form erreicht und beeindruckte seine Gegenspieler. Der Allrounder von M2 präsentierte sich sehr laufstark, man hatte den Eindruck, er spielte zur gleichen Zeit im Sturm und in der Abwehr. Der chilenische Import zeigte sich am Ball sehr versiert, leidet aber an der Krankheit aller südamerikanischen Stars, er stellt die Laufarbeit sofort ein, wenn der Ball verloren geht, Abwehrarbeit ist ihm ein Gräuel. Der schussgewaltige Stürmer  machte seinem Namen alle Ehre, er schoss gewaltig,  am Tor vorbei. Kritisch muss das Zusammenspiel im Team beurteilt werden. Eine Gruppe von Spielern betrachtet sich als Team im Team und vergisst die restlichen Mitspieler in der Mannschaft.

In der Mannschaft des Gegners ragte der Youngster hervor, der drei Treffer für seine Mannschaft beisteuerte; hätte er seine restlichen Chancen verwertet, wäre sein Team sicher als Sieger vom Platz gegangen. Er wurde hervorragend unterstützt vom schnellen Mittelstürmer, der noch unter einer Rippenprellung leidet; über seine Effektivität gingen die Meinungen auseinander: Einige Kollegen sahen ihn durch seine Verletzung geschwächt, andere lobten sein durch die Verletzung erzwungenes Abspielen, um möglichen körperlichen Attacken vorzubeugen. Sehr stark spielte der Mann aus Luxemburg, der in der Abwehr nichts anbrennen ließ und im Sturm für Tore sorgte.

Das erste Tor der Partie erzielte unser Kroate; die Führung wurde umgehend egalisiert; die beiden Stürmer von M1 tauchten mutterseelenallein vor dem Torhüter auf und ließen ihm keine Chance. Auch nach der erneuten Führung von M2 erfolgte umgehend der Ausgleich.

Beim Stand von 4 : 2 für M2 träumten die Spieler bereits vom Sieg und erwachten bei einem Stand von 5 : 6 aus diesem Traum. Der Ausgleichstreffer für M2 gilt als Tor des Tages, Unser Kroate schraubte sich nach einer Ecke in die Höhe, übersprang selbst den altgedienten Libero und beförderte das Leder ins linke obere Eck. Wenige Minuten vor Spielende hatte der bereits erwähnte schussgewaltige Stürmer von M2 endlich den erhofften Erfolg; nach sage und schreibe 10 Fehlversuchen traf eine Granate aus großer Entfernung auf das Tor; dem Keeper riss es die Fäuste weg, M2 führte mit 8 : 7 Toren und hielt dieses Ergebnis auch in der Nachspielzeit. Zu verdanken hat M2 diesen Sieg dem überragenden Torhüter; der Jägermeister war selbst durch Schüsse aus kürzester Entfernung nicht zu überwinden.

Beim Umtrunk im Freien bei angenehmen Temperaturen fiel den Spielern die ungewohnte Ruhe auf, alle Vogelstimmen waren verstummt: Eine Erklärung lag auf der Hand; Ulf hatte mit seinen Granaten die Vogelwelt dezimiert. Der Rundfunk brachte zu diesem Thema noch eine unverständliche Nachricht; Fluglotsen berichteten von unbekannten Flugobjekten auf ihren Radarschirmen. Nur wir kannten die Erklärung.