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30. Mai

Mannschaft 1:   Alex, Alex II, Daniel, Ernst, Jörg, Manfred, Ralf, Stefan    

Mannschaft 2:    Frank, Frieder, Karl, Manfred II, Michael, Moritz, Sigi

 Vorwoche

Bei schönem Wetter gab der Platzwart den Rasenplatz frei. Eine Hiobsbotschaft erreichte uns bereits zuvor: Die Umkleideräume und Duschen in den Containern waren nicht mehr benutzbar; das neue Gebäude war abgeschlossen; glücklicherweise half uns der Platzwart und öffnete einen  Zugang, um uns das Duschen zu ermöglichen.

Leider waren die Teams wiederum zahlenmäßig ungleich aufgestellt; das änderte sich in der 2. Halbzeit als unser Freund Jack als Verstärkung eintraf.

Lange Zeit waren beide Teams vergeblich bemüht, einen Torerfolg zu verbuchen. M2 gelang es, die Flaute zu durchbrechen; der schnelle Mittelstürmer erzielte nach einem schönen Alleingang die Führung. Der Sturm von M1 muss bis zu dieser Zeit als Stürmchen bezeichnet werden; sie drängten erfolglos auf den Ausgleich. Zur Überraschung gelang dieser zwei altgedienten Abwehrspielern; die Flanke des „Einen“ verwandelt der „Andere“ (Alt-Jägermeister). Letzterer spielte sehr erfolgreich, es gelangen ihm noch zwei weitere Treffer; damit verdiente er sich den  Titel „Torschützenkönig seines Teams“.

Beim Stand von 2 : 1 für M2 musste die Partie einige Minuten unterbrochen werden; der Spielmacher von M1 ging zu Boden, im Liegen gelang ihm einen herrliche Vorlage auf einen Mitspieler, die dieser eiskalt verwandelte. Der Gegner reklamierte „eingeklemmten Ball“, der Schiri ließ sich beeinflussen und erkannte das Tor nicht an.

M2 erspielte sich die drückende Überlegenheit dank seine gesunden Stürmer; M1 litt unter einer Verletztenserie: Libero und Sturmführer plagte die Achillessehne; die chilenische Leihgabe litt unter einer Leistenzerrung. So war es eine logische Folge, dass M2 seine Führung ausbauen  und einen 2-Torevorsprung bis zum 7 : 5 halten konnte. Die Abwehr von M2 zeigte sich ebenfalls recht sattelfest, besonders der Torhüter ist zu erwähnen, er vereitelte zwei große Chancen des kleinen Mittelstürmers von M1, die dieser allerdings ohne seine Verletzung sicherlich genutzt hätte. Kurz vor Schluss gelang M1 noch eine Ergebnisverbesserung zum 6 : 7. Dieser Treffer sollte sich  als sehr wertvoll erweisen.

Das Schiedsgericht entschied am Abend auf Protest von M1, den strittigen Treffer anzuerkennen. Damit lautet das endgültige Spielergebnis Unentschieden 7 : 7

Beim anschließenden Umtrunk beruhigten sich die Gemüter sehr schnell. Als interessantes Thema erwies sich die Geschichte der Lebensplanung des Torhüters von M2 (Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität).