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Der Tag nach der Weihnachtsfeier war wie gewohnt gut besucht; von den Teilnehmern fehlten nur zwei Spieler, die damit den Grundstock für den Kassenbestand des neuen Jahres
legten.
Die Aufstellung der Teams bereitete bei 16 Teilnehmern keine Schwierigkeiten; so dachten die Anwesenden, als noch ein weiterer Crack auftauchte; ausgerechnet der jüngste
Spieler kam wohl nicht aus den Federn. Entgegen der Abmachung ließen wir zur Feier des Tages Gnade vor Recht ergehen und verabredeten den Wechsel eines Spielers zur Halbzeit.
Der Mannschaft in Unterzahl räumten die Experten nur wenig Chancen ein, standen mit den vier Abwehrspielern doch 250 Jahre auf dem Feld. Der Sturm konnte dieses Malheur
jedoch ausgleichen, die beiden jüngsten Spieler sorgten für Furore. Das Zusammenspiel mit dem Spielmacher und dem kleinen Mittelstürmer geriet zu einer Augenweide. Als Torschütze des Tages präsentierte
sich ein junger Abwehrspieler, der wohl die richtigen Schußstiefel trug.
Somit ging der Plan von M1 auf, zur Halbzeit einen annehmbaren Vorsprung zu erzielen, um diesen in Unterzahl über die Zeit zu retten, die Führung konnte auf 5 : 1 ausgebaut
werden. Die Ursache für die etwas schwächere Leistung von M2 liegt in den Nachwehen der Weihnachtsfeier, unter denen einige Akteure litten. Nur der Allrounder aus Indonesien und der italienische Halbprofi
brachten Normalform, es reichte nicht, um die Ausfälle zu kompensieren.
In der zweiten Hälfte wechselte wie verabredet ein Spieler die Seiten. M2, jetzt in Überzahl, setzte den Gegner durch starkes Pressing unter Druck und schien damit Erfolg zu
haben. Der Vorsprung von M1 schmolz beim Stand von 6 : 3. Diese Umstellung der Taktik hatte enorme Kraft gekostet und gab dem Gegner die Chance, durch schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen. M1 erzielte die
Treffer zum Sieg mit 8 : 3 Toren.
Die dritte Halbzeit war dank der Gäste Frieder, Klaus, Micha und Norbert gut besucht; wir vermißten allerdings den angekündigte Glühwein.
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