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Offensichtlich tragen die Erfolge des FC-Trinkaus im laufenden Jahr dazu bei, dass bereits zurückgetretene Spieler ihren Rücktritt überdenken und teils Schwerverletzte sich auf das Spielfeld schleppen. Auch stimmgewaltige Spieler traten wieder an, sodass niemand befürchten musste, einen allzu ruhigen Nachmittag zu verleben. Leider fehlte unser nach München ausgeliehener Spieler. Er reiste am Vorabend aus dem Bayernland an, um mit uns den Sieg beim Scheerwaldturnier zu feiern; offensichtlich fehlt ihm nach seinem Gastspiel in München die nötige Härte am Tresen, er musste wegen starker Unpässlichkeit absagen.
Einen lupenreinen Hattrick erzielte der Stürmer aus Kroatien für sein Team; sein wochenlanges Trainingslager in der Heimat zeigt Erfolg, die alte Torgefährlichkeit kehrt zurück. Er erzielte die Führung zum 1 : 0, nachdem er sich in hartem Zweikampf behauptet hatte, sowie den Ausgleich zum 2 : 2 und die Führung zum 3 : 2.
Die Tore für M1 gelangen dem Mittelstürmer, der mit seinem hinreichend bekannten schnellen Antritt seine Bewacher stehen ließ. Beim Ausgleich zum 3 : 3 benutzte der schussstarke Außenstürmer den ehemaligen Mittelstürmer als Bande, sein Kracher wurde abgefälscht und landete im Tor. Die erneute Führung für M2 gelang dem Mann aus Südamerika, aus einer Spielertraube spitzelte er das Leder mit der Pike unhaltbar ins linke untere Toreck, unhaltbar für den Rekonvaleszenten im Kasten.
Der folgende Treffer für M1 rührte aus einem umstrittenen Elfmeter, den der Schiri gab, als der hüftkranke Heimkehrer von hinten angeschossen wurde. Obwohl dieser den Ball nicht einmal sehen konnte, zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt, alle Proteste halfen nichts. Der schussstärkste Spieler übernahm die Verantwortung, sein Knaller prallte von der Unterkante der Querlatte in das Tor. Der nächste Treffer brachte die Entscheidung; wiederum setzte sich der schnelle Stürmer von M1 gegen einen Bewacher durch, sein Schuss rauschte durch Freund und Feind ins gegnerische Gehäuse, der glückliche Sieg für M1 stand fest.
Das schöne Spätsommerwetter bescherte uns einen angenehmen Nachmittag; so manches kühle Getränk ließ die Streitigkeiten über berechtigte oder unberechtigte Elfmeter vergessen.
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