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1. April

Mannschaft 1:  Lee Express

Mannschaft 2:  FC-Trinkaus (Oldies) 

Vorwoche

Unser langjähriger Gegner vom Lee Express feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum; aus diesem Anlass hatten  sie die “altgedienten“ Spieler vom FC-Trinkaus zu einem Match auf unserer Anlage eingeladen. Für unsere “jungen“ Mitglieder fiel an diesem Tag das Spiel leider aus; sie zeigten Verständnis für dieses besondere  Ereignis. Bemerkenswert, dass unser Kanonier Ulf es sich nicht nehmen ließ, das schwierige Amt des Schiedsrichters zu übernehmen.

Vor Beginn konnten sich Aktive und Ehemalige begrüßen, die ihre Stiefel bereits an den berühmten Nagel gehängt  hatten; sie wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Auf unserer Seite muss erwähnt werden, dass unser langjähriger Sturmführer Werner (jetzt glücklicher Vater und Ehemann) ebenso antrat, wie unser  Sportinvalide Jürgen, der das Tor hütete. 

Das Spiel begann für unsere Freunde mit einem Paukenschlag, der flinke Linksaußen setzte sich gegen unsere Abwehr  durch, umspielte auch noch unseren Torhüter, es stand 0 : 1. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten; unser Spieler Schieß, der den Sturm verstärkte, setzte sich durch und erzielte seinen ersten Treffer. Auch  unsere Führung zum 2 : 1 ging auf sein Konto: Der Sturmlauf von Philipp, der ein großes Laufpensum abspulte, konnte erst im Strafraum gestoppt werden; der Schiri deutet sofort auf den berühmten Punkt. Schieß  schnappte sich den Ball und verlud den gegnerischen Torhüter. Unser viertes Tor erzielte Philipp, der sich wiederum auf Linksaußen durchgesetzt hatte: Er übersah zwei günstig postierte Mitspieler und probierte es  auf eigene Faust. Irgendwie gelang es ihm, den Ball an seinem Verteidiger vorbei ins Netz zu schießen.

Die nächste Szene führte zur einzigen hitzigen Auseinandersetzung der zwei Mannschaften. Der Schuss eines  gegnerischen Stürmers traf einen unserer Spieler, der Gegner reklamierte Handspiel; der Schiri allerdings erkannte auf unabsichtliches Handspiel und ließ das Spiel weiterlaufen. Werner nutzte die Verwirrung und  spielte einen langen Pass auf Schieß, der völlig unbedrängt auf das Tor zulief und zum 4 : 1 einschob. Einer unser altgedienten Abwehrspezialisten sah sich zu der Bemerkung veranlasst, er habe den erfolgreichen  Schützen selten in einer solch glücklichen Stimmung erlebt.

Zur zweiten Halbzeit trat unsere Mannschaft stark verändert an. Den Libero zog es zum Spiel der Frankfurter  Eintracht, Thomas und Werner ließen sich auswechseln, das schnelle Spiel forderte seinen Tribut. Damit gaben wir das Mittelfeld unserem Gegner preis, der diese Chance auch nutzte und uns zu einer harten  Abwehrschlacht zwang. Unseren Stürmern fehlte die Unterstützung aus dem Mittelfeld, die wenigen guten Chancen konnten sie nicht verwerten. Unser neuer Libero war darüber stark erbost und feuerte seinen Sturm  unentwegt an, mit dem Ergebnis, dass er bei der anschließenden Feier kaum zu hören war: Die Stimmbänder streikten infolge der Überlastung.

Angriff auf Angriff brandete auf unser Tor. Fünf Minuten vor Schluss war unsere Führung auf 4 : 3   zusammengeschmolzen. Eines der Gegentore fiel ebenfalls durch einen Elfmeter: Unser Libero wurde im Zweikampf am Oberarm getroffen, der Schiri wertete es als absichtliches Handspiel. Mit letztem Einsatz verteidigte  Jürgen im Tor den Vorsprung. Er warf sich wagemutig ins Getümmel und hielt trotz Zusammenprall mit einem Gegner den Ball fest. Der folgende Schlusspfiff klang wie eine Erlösung.

Die anschließende Feier fand trotz widriger Umstände im Freien statt. Glücklicherweise hatte der Platzwart für  Getränke gesorgt: Zu Fuß karrte er einige Kasten Bier die Darmstädter Landstraße hinauf bis zum Sportgelände. (Wo steckte eigentlich der Hilfsplatzwart ?) .

Höhepunkt war die musikalische Darbietung unseres langjährigen Freundes Jack. Auf seinem Keybord hatte er Melodien  der vergangenen Jahre, die Freunde des deutschen Liedgutes waren begeistert und spendierten reichlich Beifall. Besonders angetan war unser langjähriger blonder Mittelstürmer, der Jack spontan zur Feier seines  60-jährigen Geburtstages im Jahre 2012 einlud.
Leider setzten Regengüsse der Feier ein abruptes Ende. Wieder einmal eine gelungene Veranstaltung.