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25. März

Mannschaft 1:  Christoph, Frank, Klaus, Moritz, Peter, Philipp, Rüdi, Rüdiger, Stefan

Mannschaft 2:  Alex, Daniel, Frieder, Jürgen P., Manfred, Manfred II, Siggi, Thomas 

Vorwoche

Der erste warme Frühlingstag lockte 18 Spieler auf den Platz und ließ bei einigen die Hüllen (lange Hosen) fallen.

Das Spiel verlief trotz der hervorragenden Bedingungen sehr einseitig; die Überlegenheit von M1 war zu groß,  offensichtlich hatte sich der Kapitän von M2 von seinem Kollegen der gegnerischen Mannschaft bei der Wahl übertölpeln lassen.
Die beiden ersten Tore sind erwähnenswert, da sie aus Situationen fielen, die in der  Regel als ungefährlich bezeichnet werden. Beim  1 : 0 durch M1 flankte der Jägermeister von der Torauslinie den Ball in den Strafraum, in dem sich ein Mitspieler und 4 Gegenspieler aufhielten. Der Mitspieler  wurde angeschossen, der Ball sprang ins Tor. Der Ausgleich für M2 entsprang einer kuriosen Situation: Ein Abwehrspieler hatte den Ball erkämpft und wollte ihn nach vorne schlagen; in diesem Augenblick hielt der  Spieler aus dem Taunus den Fuß ins Bild; dieser wurde getroffen und der Ball flog ins eigene Tor.

Dann ging es Schlag auf Schlag bis zur Führung mit 8 : 1 Toren für M1. Die Mannschaft spielte taktisch sehr  geschickt: Sie fing die ergebnislosen Sturmläufe des Gegners ab, beinahe jeder Konter führte zu einem Tor, da einige Spieler von M2 teilweise die Arbeit verweigerten und die Hilferufe der überlasteten Verteidiger  überhörten. Die Spieler des überlegenen Team hatten ein wenig Mitleid mit ihrem überforderten Gegner, insbesondere mit dem langen Mittelstürmer; anlässlich seines Geburtstags gaben sie sich redlich Mühe, ihm einen  schussgerechten Ball zu servieren; vergeblich, selbst die besten Gelegenheiten nahm er nicht wahr; er rechtfertigte sein Unvermögen mit der Äußerung, er nehme keine Geschenke an, auch im Alltag werde ihm nichts  geschenkt, er müsse sich alles hart erarbeiten.

Kurz vor Spielende erzielte M2 noch zwei Gegentreffer, die beim Libero von M1 offensichtlich zu Angstzuständen vor  einer drohenden Niederlage führten. Seine Unmutsäußerungen und Anfeuerungsrufe waren nicht zu überhören. Der Schlusspfiff erlöste ihn von diesen Befürchtungen.

Die Geburtstagspartie konnte bei den angenehmen Temperaturen im Freien stattfinden. Beinahe vergessene Athleten  hatten sich eingefunden: Der einstige gefürchtete und gefährliche Kopfballspezialist sowie der Meister des sagenhaften ERWIN. Unser Pilot schickte einen Gruß aus London.
Als Speise wurde eine hervorragende  Fischtorte gereicht, die viele Gäste bisher nur vom Hörensagen kannten. Zur Freude des Hilfsplatzwartes bestand diese Torte aus zahlreichen Endstücken.
Ein solches Festmahl anlässlich eines ungeraden  bedeutungslosen Geburtstags weckt große Hoffnung auf eine Nachfeier, die einem runden Geburtstag (50 Jahre) angemessen erscheint.

Wir danken unserem Frieder nochmals und wünschen ihm alles Gute bzw. viele Tore im kommenden Lebensjahr.