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Der Samstag bescherte uns traumhafte Bedingungen: Eine leichte Schneeauflage auf festem Boden. Trotz der tiefen Temperaturen traten drei Unerschrockene in kurzen Hosen an.
Der Schnee verlieh dem Ball bei Bodenkontakten enorme Geschwindigkeit, sodass die Ballbehandlung im Vordergrund stand; so dauerte es über eine halbe Stunde, bis die ersten Tore fielen. Der flinke Mittelstürmer von M1 kam mit den Verhältnissen am besten zurecht und erzielte den Treffer zum 1 : 0; der schussgewaltige Außenstürmer schoß mit einem Kracher das zweite Tor für seine Mannschaft. Das Anschlusstor für M2 gelang dem schnellen Mittelstürmer nach einem krassen Abwehrfehler, das Ausgleichstor gelang unserem Caterer mit einem herrlichen Hackentrick., der selbst den Gegner zum Beifall bewegte.
Bei diesem Spielstand musste das Spiel wegen einer Verletzung unterbrochen werden; die Leihgabe aus München (ein kantiger Abwehrspieler) prallte mit dem Youngster zusammen und zog sich eine schmerzhafte Prellung des Schienbeines zu. Nach kurzer Behandlung kehrte er zurück und nahm den Platz des Torwartes ein, ein verhängnisvoller Tausch, wie sich noch herausstellen sollte.
M1 war die spielbestimmende Mannschaft, konnte aber selbst die größten Chancen nicht verwerten; im Gegenzug gelang M2 bei einem der seltenen Angriffe die Führung zum 3 : 2. Sie hielt allerdings nicht lange vor: Ein Abwehrspieler von M1 lief durch das Bild und erzielte aus einer Traube von Spielern den Ausgleich. Die Führung für M1 gelang dem Mann aus Kroatien, der bei seinem Alleingang die gesamte Abwehr des Gegners düpierte. Beide Mannschaften schienen mit diesem Resultat zufrieden, der verletzte Torwart saß bereits in seinem Gehäuse und kühlte die Wunden; der listige Caterer nutzte diese Chance zu einem weiten Schuss auf das Tor; bis sich der Torhüter aufgerappelt hatte, schlug der Ball neben ihm ein, Spielstand 4 : 4. Der Libero von M1 war stark verärgert und brach das Spiel ab, selbst an die fällige Strafe hatte er nicht gedacht.
Der Umtrunk fand im Saale statt; glücklicherweise trat der Gehilfe des Platzwartes seinen Dienst an und versorgte uns mit Getränken. Ab und an mussten wir ihn zu mehr Eile anspornen, aber im Großen und Ganzen waren wir mit seinem Einsatz zufrieden.
Der Tag endete mit einem Besuch in der „alten“ Wohnung unseres Piloten; er ließ es sich nicht nehmen, seinen Umzug gebührend zu feiern.
Gerüchte besagen, noch lange nach Mitternacht hätten Spieler das Tanzbein geschwungen, von denen man auf dem Spielfeld das gleiche Engagement erwartet hätte.
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