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8. April

Mannschaft 1:  Daniel, Frank, Micha, Moritz, Jürgen, Peter, Philipp, Ralf, Thomas

Mannschaft 2:  Alex, Christoph, Gast1, Gast2, Lars, Manfred, Rüdi, Raini, Siggi, Ulf  

Vorwoche

Auch der FC-Trinkaus kann sich der Globalisierung nicht entziehen. Außer unserer Leihgabe aus Bayern versuchten uns  Spieler aus England und Chile zu verstärken. Dem Mann aus England gelang dies. Etwas unglücklich agierte der Mann aus München; als letzter Mann wurde er ausgerechnet vom jüngsten Spieler auf dem Platz   getunnelt, es fiel das Ausgleichstor zum 1 : 1, nachdem der Jägermeister seine Mannschaft in Führung geschossen hatte.

Die erneute Führung für M2 erzielte der kleine Mittelstürmer, aus einer Traube von Spielern zeigte er die  schnellste Reaktion. Wieder war es unser Youngster, der nach einem Alleingang durch die gegnerische Abwehr den Ausgleich erzielte. Die Abwehr von M2 verdiente sich   das Prädikat LÖCHRIG, die Spieler standen im wahrsten Sinne des Wortes neben sich, so dass M1 mit 4 : 3 in Führung gehen konnte. Jetzt platzte beim schussstarken Stürmer von M2 der Knoten, der in den beiden letzten Partien geknüpft wurde: Er meldete sich im Kreis der Torschützen zurück und brachte durch zwei seiner gefürchteten Granaten sein Team mit 5 : 4 in Führung. Dem Libero von M1 verschlug es die Sprache, dann meldete auch er sich zurück im Kreis der stimmgewaltigen Tenöre. Sachkundige Fans bemerkten mit Zufriedenheit, dass er trotz Gewichtsverlustes nichts von seiner Stimmkraft verloren hatte. 

Während dieser Drangperiode gelang es M2 allerdings nicht, die Löcher in der Abwehr zu stopfen. Der schnelle  Mittelstürmer von M1 tanzte seine Gegenspieler nach Belieben aus. Anstatt sich ihm in den Weg zu stellen,  begleiteten die Abwehrrecken den Spieler wie eine Eskorte auf seinem Weg zum gegnerischen Tor. Der  Torwart sah es mit Grausen und hatte keine Chancen. Das Ergebnis war die Führung mit 7 : 5 Toren für M1.

Das wohl entscheidende Tor gelang dem Mann aus dem Mittelgebirge, er erhöhte die Führung auf  8 : 5. M2 gelangen zwar noch zwei schöne Treffer, den Erfolg von M1 mit 8 : 7 Toren konnte die Mannschaft nicht verhindern.

Der anschließende Umtrunk fand trotz niedriger Temperaturen im Freien statt. Es war der Verdienst des  Hilfsplatzwartes, dass Getränke vorhanden waren. Er hatte sich im Laufe der Woche nützlich gemacht und einige Kisten Gerstensaft (und andere Säfte) geliefert. Die von uns ausgesprochenen Lobesworte stimmten ihn  euphorisch, er verriet uns alsbald seine Pläne zur Verschönerung der Sportanlage. Leider enthielt er sich Aussagen über seine Zeitvorstellungen, sodass eine natürliche Skepsis zurückblieb.