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19. Dezember

Mannschaft 1:   Ernst, Klaus, Pere, Peter (1.Hz), Philipp, Stefan

Mannschaft 2:  Alex, Arne, Christoph, Frank (1.Hz), Manfred, Siggi     

 Vorwoche

Nach der Weihnachtsfeier ein erstes schönes Erlebnis: Das Spiel fand bei leicht bedecktem Schneeboden statt. Das zweite Erlebnis glich einer Sensation: Nach der Weihnachtsfeier sahen alle ein ansehnliches Spiel, als ob sich die Akteure des Alkohols enthalten hätten (der Chronist kann das Gegenteil bestätigen).
Es herrschten eisige Temperaturen von - 12 Grad Celsius. Selbst altgediente Akteure konnten sich nicht an ein Spiel bei ähnlicher Kälte erinnern.

Das erste Tor erzielte der kleine Mittelstürmer bereits nach wenigen Minuten für sein Team M2; er hatte die Weihnachtsfeier geschwänzt, vermutlich um die übermüdeten Akteure an die Wand spielen zu können. Die ersten Minuten schienen diese Vermutung zu bestätigen, denn er erzielte auch die Führung zum 2 : 1 für sein Team. Damit hatten sowohl er als auch M2 das Pulver verschossen; es spielte nur noch eine Mannschaft, das Team von M1, besser gesagt, die beiden Stürmer, der kroatische Mittelstürmer und der antrittstarke Youngster. Letzterer schien im Gegensatz zu früheren Weihnachtsfeiern geradezu beflügelt. Das Zusammenspiel der Beiden war eine Augenweide, der Gegner musste chancenlos zusehen, wie die beiden eine Führung zum 8 : 2 herausschossen.

Nach der Pause wechselten zwei Spieler die Seiten; der Preisträger des Nussknackers litt noch unter den Nachwirkungen seiner spektakulären Gesangseinlagen (Karaoke) und sollte das führende Team M1 schwächen. Die Absicht kann als gelungen bewertet werden, denn nach schönen Treffern durch den Jägermeister und den Spielmacher schöpfte M2 beim Stand von nur noch 8 : 5 neuen Mut.

Beim Stand von 9 : 9 zog es den Youngster zur Eintracht. Die jetzt in Überzahl spielende Mannschaft M2 wähnte sich dem Erfolg nahe, da nur noch wenige Minuten zu spielen waren. Die Hoffnung erfüllte sich nicht; ein unglückliches Eigentor eines Abwehrspielers brachte M1 erneut in Führung. Die verzweifelten Sturmläufe von M2 brachten keinen Erfolg; der Hexer im Tor von M1 machte die sichersten Chancen zunichte, selbst einen Ball aus einem Meter Entfernung konnte er parieren, der Torschrei erstarb dem Schützen auf den Lippen. Wenn man kein Glück hat, kommt noch das Pech hinzu. Dieser Slogan bewahrheitete sich erneut; bei einem Gegenstoß gelang M1 ein weiterer Treffer zum Sieg mit 11 : 9 Toren.

Nach dem Spiel wurde die unterbrochene  Weihnachtsfeier fortgesetzt.. Die Stimmung war hervorragend, das Bier schmeckte,  bis zur Dunkelheit bei Kerzenlicht wurde gefeiert, ein würdiger Abschluß des alten “Geschäftsjahres“.