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27. Dezember

Mannschaft 1:   Christoph, Daniel, Manfred II, Micha, Ernst (1.Hz), Philipp, Siggi

Mannschaft 2:  Alex, Ernst (2.Hz), Frank, Manfred, Pere, Peter, Stefan     

 Vorwoche

Der Spieltag wurde auf Sonntag verlegt, da der zweite Weihnachtsfeiertag auf den Samstag fiel. Dennoch fanden 13 Spieler den Weg auf die Anlage mit der Absicht, ein paar Pfunde abzuspecken. Die Platzverhältnisse waren besser als vermutet, der Boden war leicht gefroren.

M2, in Unterzahl, startete erfolgreich, der kleine Mittelstürmer erzielte den ersten Treffer für sein Team.  Weitere gute Möglichkeiten konnte die Mannschaft nicht in Tore umsetzen; es sollte sich später „rächen“. Als sich der Mittelstürmer eine Verletzung am Knie zuzog, wendete sich das Blatt, M1 gewann die spielerische Überlegenheit und führte bei Seitenwechsel mit 4 : 1 Toren. 

Die zahlenmäßige Unterlegenheit hatte M2 Substanz gekostete, die Kräfte schwanden; die Spielführer einigten sich auf den Wechsel eines Spielers. Zur Überraschung konnte M2 keinen Nutzen daraus ziehen. Im Gegenteil, die jetzt zahlenmäßig unterlegene M1 konnte noch zulegen und die Führung zum 6 : 2 ausbauen. M1 profitierte dabei von der Glanzleistung des Stürmers aus dem Profilager, der aller Treffer seiner Mannschaft erzielte.

Bei M2 machten sich alte Fehler bemerkbar, die der Trainer glaubte ausgemerzt zu haben; immer wieder versuchten zwei Abwehrspieler den Topstürmer zu bremsen; anstatt gestaffelt hintereinander zu stehen, griffen sie ihn gleichzeitig an; er nutzte diese Chance und ließ die sich gegenseitig behinderten „Kämpen“ verblüfft zurück. Selbst unserem kroatischen Paradestürmer, der  unentwegt in der Abwehr aushalf, unterlief ein solcher Lapsus.

Dem Medizinmann von M2 war ein kleines Wunder gelungen: Der verletzte Mittelstürmer konnte das Tor verlassen und versuchte sich wieder in seinem ureigensten Metier, nämlich Tore zu erzielen. Beim Stand von 5 : 6 schien die Partie zugunsten von M2 zu kippen. Fünf Torchancen erspielte sch das Team, aber keine konnte verwertet werden. Der erste Schuß blieb zwischen den Beinen des Torhüters stecken, die nächsten vier Versuche fanden selbst noch auf der Torlinie ein unüberwindbares Hindernis, sprich einen Gegenspieler. Minuten später verfehlte der stürmende Libero den Ball nur um die Länge einer Zehenspitze. Wie in solchen Situationen üblich, erzielte der Topstürmer von M1 im Gegenzug den Siegtreffer zum 7 : 5, nachdem er seine Gegner wieder einmal düpieren konnte.

Am Nachspiel in der warmen Hütte konnte der Chronist leider nicht teilnehmen; aber alle Anzeichen sprachen für einen langen gemütlichen Nachmittag.