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2. Mai

Mannschaft 1:   Alex, Daniel (2. Hz), Ernst, Karl, Manfred, Manfred II, Moritz (1. Hz), Pere    

Mannschaft 2:    Christoph, Frank, Daniel (1. Hz), Michael, Moritz (2. Hz), Rüdiger, Sigi, Ulf

 Vorwoche

Schönes trockenes Wetter ließ wiederum die Nutzung des Rasenplatzes zu. Da auch die Mannschaften zahlenmäßig gleich stark aufgestellt werden konnten, versprachen  wir uns eine spannende ausgeglichene Partie.

Weit gefehlt, bei Halbzeit führte M1 bereits mit 5 : 1 Toren. Die Aufstellung von drei ausgewiesenen Stürmern machte sich bezahlt. Wiederum in ausgezeichneter Form präsentierte sich unser Mann aus Kroatien; der pfeilschnelle Mittelstürmer und der ballverliebte Jongleur, der selbst von den eigenen Mannschaftskameraden nur schwer vom Ball zu trennen war, standen ihm nur wenig nach. Das ewige Talent aus Chile litt noch unter den Nachwirkungen einer Rückenverletzung und konnte nicht an die Form der letzten Spiele anknüpfen.

Die einseitige Partie veranlasste die beiden Kapitäne zu einem Wechsel; der schnelle Mittelstürmer von M1 und das bereits erwähnte Talent tauschten die Seiten. Ungelöst blieb die Frage, wird das Spiel fortgesetzt oder wird eine neue Partie angesetzt.

Der Wechsel machte sich für die unterlegenen Mannschaft bezahlt, sie konnte den Rückstand auf 3 : 5 verkürzen (oder mit 3 : 1 in Führung gehen). Damit hatte das Team auch schon sein Pulver verschossen, zumal sich die gegnerische Abwehr hervorragend auf die schnellen Stürmer eingestellt hatte; insbesondere der Spieler Schieß (bekannt für knallharte Schüsse) agierte sehr konsequent, sein Gegenspieler, der gefürchtete Kanonier,  konnte keinen Torerfolg verbuchen. Der Sturm von M1 spielte weiterhin sehr erfolgreich, die Ursache sehen Experten in der Umstellung der Spielweise des kleinen flinken Stürmers; er erkannte die Vorteile des kurzen Passes und fand im Kroaten den passenden Partner. Sie schossen die Treffer zum Endstand von 8 : 3 ( beziehungsweise 4 : 3). Ein höheres Ergebnis verhinderte der Jägermeister, der sich zu einem brillanten Torwart entwickelt.

Betont werden muss die Fairness dieser Partei; selbst der gefürchtete Alt-Jägermeister löste bei seinen Gegenspielern keine Proteste aus.

Das gemütliche Beisammensein in freier Natur wurde leider von einem kurzen starken Schauer unterbrochen und trieb uns für einige Minuten unter das schützende Dach der Hütte. Aber auch dort mundete das gekühlte Bier.