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Bei trockenem Wetter, allerdings ohne Sonnenschein, nutzen wir den Rasenplatz, auch ein kurzer Regenguss von 10 Minuten konnte uns nicht vertreiben.
Die Verletztenliste wird leider länger, auch unser nimmermüder Mann aus der Pfalz blieb nicht verschont, unser Teamarzt diagnostizierte einen Bluterguss im Knöchel und riet zu einer Pause. Auch der Doc selbst quälte sich mit Achillessehnenproblemen über den Platz und versuchte sich nach kurzer Zeit als Torwart.
Die Aufstellung der Mannschaften erwies sich wiederum als unausgeglichen; unser Youngster hatte zwei Freunde aus der ersten Mannschaft mitgebracht, die den Sturm von M2 bildeten. Auf der anderen Seite standen in der Sturmreihe der kleine nicht vom Ball zu trennende Stürmer, der pfeilschnelle Mittelstürmer, der Kanonier der rechten Seite und der Allroundstürmer aus Kroatien. Bis zur Pause erspielten sich diese Stürmer ohne große Anstrengung eine 4 : 2 Führung.
M2 kam geschwächt aus der Kabine, der chilenische Allrounder musste wegen einer Zerrung im Oberschenkel die Segel streichen. Die Mannschaftsführer vereinbarten einen Wechsel, ein Abwehrspieler von M1 sollte den Verlust ausgleichen und Gegner verstärken. Es blieb bei dem Wunsch; wider Erwarten änderte sich am Spielverlauf nur wenig, M1 rettete den Vorsprung von 2 Toren über die Zeit. Die angebliche Verstärkung trifft dabei eine Mitschuld; bereits im Ballbesitz übersah er den kroatischen Stürmer, der ihm ausgesprochen „listig“ den Ball abluchste und einschoss.
Bei der unterlegenen Mannschaft zeigte sich der Youngster in blendender Form; bis auf einen Treffer erzielte er alle Tore für sein Team, obwohl unser bester Abwehrspieler sich als Manndecker aufgedrängt hatte; er war chancenlos. Dieser eine Treffer ging auf das Konto des Alt-Jägermeisters, er erzielte dabei einen Einstand der besonderen Art: Es war sein erstes Kopfballtor. Bemerkenswert auch seine herrliche Steilvorlage in den Lauf des Youngsters, der eiskalt verwertete. Seine Sturmkollegen zeigten zwar ebenfalls gute Leistungen, agierten aber zu verspielt und damit erfolglos gegen die langjährigen routinierten Abwehrkräfte.
Erwähnt werden muss der schussstarke Mann auf der rechten Seite von M1; in Bezug auf die Gewalt seiner Granaten konkurriert er zusehends mit dem Spieler Schieß und macht diesem seine Ehrenbezeichnung streitig. Dabei wird er eine Gefahr für die gegnerischen Torhüter, die sich verzweifelt vor der fahrlässigen Körperverletzung zu schützen versuchen.
Beim Stand von 7 : 6 für M1 keimte bei M2 die Hoffnung auf ein Remis, die aber, wie bereits oben erwähnt, durch den groben Schnitzer des eingewechselten Spielers zunichte gemacht wurde, M1 führte mit 8 : 6 Toren. Der Youngster konnte noch einmal verkürzen, im Gegenzug fiel der Treffer zum Sieg mit 9 : 7 Toren für M1.
Nur wenige Spieler nahmen an diesem Nachmittag am Umtrunk teil; die Direktübertragung aus der Bundesliga lockte die jungen Leute vor die Glotze. Unter diesen Umständen freuten wir uns besonders, den langjährigen Manager sowie den ehemaligen Taunusmann als Verstärkung begrüßen zu können.
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